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Pibros - etwas schneller Fliegen

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stärkere Motorisierung
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Schwierigkeiten mit einer "Schrankwand" flott voran zu kommen

Die Modellfliegerei ist die schönste Form Energie zu vernichten.....

Wer hat nicht schon mal versucht etwas schneller mit einem Heckantrieb zu fliegen? Schaumwaffeln wie Funjet, Microjet, Projeti wollte ich nicht - denn um ein Modell dieser Sorte in den Boden zu rammen war mir als Anfänger das Geld einfach zu schade.

Wenn man nicht groß was ausgeben möchte, bleibt quasi nur der Eigenbau! Also wurde sich im Netz umgesehen was da so geht...


Auf der Seite www.pibros.de fand ich einen einfach zu bauenden Delta der meinen handwerklichen Fähigkeiten entsprach. Ein paar Dreiecke aus Depron zusammenzukleben traute ich mir zu. Mein erster Pibros flog mit einem Schnurz und einer 4,75x4,75er Latte, beheizt von einem 1000mAh 3s Lipo von Dualsky. Das Modell war wesentlich schneller unterwegs als mein Segler und es erforderte einiges an Reaktionen, um mit der für mich neuen Querrudersteuerung klarzukommen.

pibros

 

Delta Pibros


Der Pibros steckte auch einige unsanften Landungen weg. Im großen und ganzen ein sehr brauchbares Modell mit dem auch ein Anfänger gut klarkommt wenn der Pibros nicht zu schwer ist und nicht zu schnell fliegt.


Nach ca. 30 Flügen hatte sich der selbst gewickelte Schnurz verabschiedet. Zu dem Zeitpunkt kam mir der Flieger nicht mehr so schnell vor wie am Anfang. Es sollte ein stärkerer Antrieb rein!

Um den Schub zu erhöhen musste also eine Erhöhung der Drehzahl her. Ein KMS Motor mit knapp 3000U/V wurde angeschaft. Da der Motor mit 25 Ampere beschrieben war, musste auch noch ein stärkerer Regler (35A Dualsky) her. Der 1000er Lipo Akku mit 16C ging nun auch nicht mehr - also wurde mit 1300 mAh 25c aufgerüstet.

 

KMS Pibros
 

Aufgrund des erheblich gestiegenen Abfluggewichts brauchte ich von da an einen Starthelfer, der mein Modell gegen den Wind abwarf. Der neue Antrieb machte sich mit kurzem Absacken nach dem Start schon bemerkbar - d.h. wenn er erst einmal Geschwindigkeit getankt hatte, flog er schneller als mit der alten Motorisierung. Vor allem im Sturzflug machte sich die "neue Motorisierung" kräftig bemerkbar.

 

schwere Technik


Der Nachteil war allerdings die von da an verminderte Wendigkeit, d.h. man musste aufgrund der größeren Masse wesentlich mehr Platz für enge Kurven einplanen. Irgendwann wurde mir das zum Verhängnis und eine schlechten Notlandung zerlegte die Motoraufhängung. Resultat der auf dem Bild zu sehenden neuen Motoraufhängung war noch mehr Gewicht und der Akku musste noch weiter weiter vor, um wieder auf den Schwerpunkt zu kommen.

 

Das Projekt "Pibros" wurde bis auf weiteres auf Eis gelegt, da andere Projekte mehr von Interesse waren die Fähigkeit zum Steuern von Flugmodellen zu verbessern....

 
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