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Baubericht mini Verschleißteil V6.2

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Baubericht mini Verschleißteil V6.2
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Micha hat mir freundlicherweise einen Bausatz vom mini Verschleißteil verkauft und ich werde hier mal eine ausführliche Baubeschreibung auf feldflieger.de schreiben. Ich versuche die einzelnen Baustufen so ausführlich wie möglich darzustellen, um auch dem Anfänger eine Chance zu geben diesen schnellen Flitzer zu bauen.

Der Bausatz kam gut verpackt und mit folgenden Einzelteilen bei mir an:

  • 3 teilige CNC gefräste Motorhalterung aus 4mm Sperrholz für den 2805 von Hobbycity
  • 2 CNC gefräste Ruderhörner aus GFK
  • 2 Balsa für Querruder
  • 4 Gabelköpfe und 2mm CFK Stab für die Anlenkung der Ruder
  • 2 CNC gefräste Winglets aus Depron
  • 2 CNC geschnittenen Flächenkerne aus Styropor
  • 1 CNC geschnittener Rumpf aus Rohrisolierungsmaterial
  • 1 Skizze zum Beschneiden der Randbögen
  • 2 CFK Profile für die Stabilisierung der Flächen

Es konnte also losgehen mit dem Aufbau vom Mini Verschleißteil V6.2. Als erstes wurden die Flächenkerne mit 180er Körnung blank geschliffen und die Frästeile für den Motor verputzt. Das Verschleifen der Styropor Flächenkerne ist sehr wichtig für die spätere Haltbarkeit des Tapings, deshalb sollte man sich unbedingt etwas Zeit dafür nehmen. Im Idealfall benutzt man dafür die Schleifschwämme die es auf jedem Baumarkt gibt oder man fertigt sich ein Schleifbrett an. Wichtig ist, dass die Körnung des Schleifmaterials sehr fein sein sollte (150er bis 180er Körnung oder höher). Je feiner die Körnung desto besser wird die Oberfläche.




bausatz mvt wurzelrippe endrippe

Im nächsten Schritt werden die Flächenkerne beschnitten. Dies sollte unbedingt mit einem scharfen Cuttermesser, Skalpell oder Balsamesser erfolgen, da das dünne Styropor die Eigenschaft hat bei stumpfen Klingen einzureißen. Wir markieren auf beiden Tragflächenhälften 115mm von der Nasenleiste der Wurzelrippe und 70mm von der Nasenleiste der Endrippe und schneiden danach an dieser Linie die Endleiste gerade. Wenn beim Zusammenhalten die Endleiste keine (!) Pfeilung aufweist, d.h die Endleiste eine Linie ergibt, ist alles ok und wir können weitermachen. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen wir die Wurzelrippen etwas beschleifen bis bei beiden Flächenhälften die Wurzelrippe zur Endleiste einen Winkel von 90 Grad ergibt und beim Zusammenlegen der beiden Tragflächenhälften die Endleiste eine Linie bildet.


endleiste
randbogen
randbogen

Mit der beiliegenden Schablone werden nun die Randbögen in die gewünschte Form geschnitten. Dies erfolgt wieder mit einem scharfen Cuttermesser, Skalpell oder einem Balsamesser. Danach wird die entstandene gerade Fläche mit Schmirgelleinen oder Schleifklotz dem Profil der Fläche entsprechend angeschliffen.



 
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