Start Tipp`s Bauberichte Baubericht Mini Verschleißteil MVT6.4 - Mini Verschleißteil MVT6.4 Rippengerüst

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Baubericht Mini Verschleißteil MVT6.4 - Mini Verschleißteil MVT6.4 Rippengerüst

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Baubericht Mini Verschleißteil MVT6.4
Aufbau des Rippen Gerüstes
Fläche und Rumpf tapen
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Kommen wir nun zum Aufbau der Fläche. Beim Flächenbau bin ich etwas von der Bauanleitung des Vorgängermodells VT6.3 abgewichen. Die Flächenkerne kommen so sauber aus der Schneide, das man die Unterschalen direkt verarbeiten kann. D.h. im Klartext: ich tape (beklebe) das Baubrett komplett mit irgend einem dünnen 55mm Band (z.b. von NOPI) und besprühe die vorher aufgeschnittenen Flächenschalen an der Unterseite mit UHU Sprühkleber und hefte die nach 5 Minuten auf das Baubrett. Dadurch erspart man sich das Doppelklebeband und es geht flinker vorwärts. Das Einzige worauf man dabei achten sollte ist eine (!)ABSOLUT GERADE ENDLEISTE(!). Danach noch 2-3 Streifen 55er Band über die Unterseite der Flächenschalen geklebt reicht vollkommen aus die Holme anzuzeichnen und aufzukleben.

holmvorderkante

Die Maße für die Lage der Holmvorderkanten sind identisch mit der Bauanleitung des Vorgängermodells. Der Übersicht halber hab ich kurz die Masse auf dem Tesa fixiert - für ausführliche Informationen sollte man sich unbedingt an der Bauanleitung des MVT6.3 orientieren.

holmegurte_kleben

Als nächstes werden vorsichtig die unteren CFK-Holmgurte auf dem Tape mit Sekundenkleber fixiert. An der Stelle sei nochmals darauf hingewiesen, das aus einem GFK-Flachprofil jeweils ein vorderer und ein hinterer Holm von 430mm und 570mm geschnitten wird.

holme

Danach werden die Holmstege aus Birkensperrholz mit CA direkt auf die Holmgurte verklebt. Die Lage der Holme ist so wie im Bild dargestellt, d.h. die Holme müssen die Aussparungen oben haben damit die GFK-Rippen fixiert werden können.

rippen_kleben

Der Aufbau des Gerüstes für die Rippen beginnt von innen nach aussen. Eigentlich kann man hier nicht viel falsch machen, da die Teile passgenau ineinander gesteckt und danach ebenfalls mit Sekundenkleber verklebt werden.

Eine wichtiges Detail wäre trotzdem zu beachten: Die äußeren Rippen, welche jeweils links und rechts in den Randbogen gehen, stehen NICHT(!) im rechten Winkel zur jeweils vorletzten Rippe! Hier sollte die Passung etwas aufgeweitet werden damit es oohne Spannung passt.

obere_holmgurte

Nachdem die Rippen in den unteren Flächenschalen mit den Holmen verklebt wurden, können nun die oberen Holmgurte aus CFK eingeklebt werden.

Wenn die Verklebung trocken ist kann man vorsichtig das Rippengerüst mit den integrierten Holmen von den Flächenunterschalen lösen. Jetzt muss das Rippengerüst auf der Unterseite von dem breit gelaufen Sekundenkleber befreit werden und zwar gründlich! Jetzt heißt es putzen und nochmals putzen ....

Die Unterseite des Rippengerüstes sollte besonders sorgfältig verputzt werden, da sich dort der Anteil des überschüssigen Sekundenklebers befindet. Mit Verputzen ist auch die Säuberung der GFK-Rippen von innen gemeint.

Als nächstes muss das Flächengerüst mit den Einfräsungen in den beiden Flächenkernhälften überprüft werden. Wenn alles passt, wird das Flächengerüst wieder auf den auf dem Baubrett befindlichen Flächenunterschalen fixiert. Danach können die einzelnen vorgefrästen Styropor Teile der Flächenkerne zerschnitten und verputzt werden.

faeche _schneiden

Achtung!

Beim Zerschneiden der Flächenkerne und Füllen des Gerüstes mit den einzelnen Teilen der Flächenkerne sind viele Fehler vorprogrammiert! Es empfiehlt sich deshalb folgende Vorgehensweise:

  • Markierung aller Teile(!) des linken Flächenkerns mit einem X und markieren aller(!) Flächenteile des rechten Flächenteils mit einem /. Dies hat den ungemeinen Vorteil, das man nachher nicht die Ober- bzw. Unterseite der Flächenteilstücke verwechselt.
  •  Es sollte unbedingt nur jenes vorgefräste Stück aus dem Flächenkern geschnitten und verputzt werden, welches auch unmittelbar direkt danach in das Flächengerippe verklebt wird. 
  • Für das Zerschneiden der vorgefrästen Flächenkerne sollte man unbedingt eine scharfe Rasierklinge verwenden. Alle anderen Schneidwerkzeuge wie Cutter, Balsamesser oder Skalpell eignen sich dafür nicht.


Die einzelnen vorgefrästen Styroporstücke werden nun der Reihe nach aus den Flächenkernen (jeweils  links und rechts von der Wurzelrippe aus) mit der Rasierklinge ausgeschnitten, passgenau verputzt und danach mit Holzleim bestrichen und in das Rippengerüst verklebt. Zur Sicherheit werden die Styro Teile noch mit Stecknadeln an der Unterschale mechanisch fixiert.

rippenflaeche



 
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